Wir machen Bürgerbeteiligung konkret.
04. September 2011 0 KommentareAm Beispiel der zukünftigen Ausgestaltung des Bahnhofstunnels wurde vorgezeigt, wie es durch Bürgerbeteiligung nur Gewinner geben kann.
Samstagvormittag war die Meinung aller Mitbürger und nicht nur die der Bahnfahrer zur künstlerischen Ausgestaltung des Bahnhoftunnels gefragt. Am Stand der SPD vor Redling's Markt konnten Bürger ihr Votum zu verschiedenen Motiven zur Gestaltung des Bahnhofstunnel abgeben. Verschiedene Fotos als Beispiele waren vorbereitet und standen zur Auswahl.
Von „freundlichen Politikern“, über historische Bilder, Natur und spielende Kinder war alles möglich. Auch eigene Vorschläge wurden gerne aufgenommen. Spitzenreiter wurde eindeutig der Vorschlag „einzigartige Natur“, auf dem der Goldbach zu sehen ist. Die historischen Bilder mit dem alten Bahnhof und der Dampflok lagen auch gut im Rennen. Zusätzlich eingebrachte Vorschläge aus dem Themenbereich „Menschen - Lebensfreude - Miteinander/Füreinander“ oder Sportler, die in Langwedel ihre Sportart ausüben, wurden hoch bewertet . Am Schluss wurden Motive wie Großstadtflair, Reiseziele oder der Eindruck von U- Bahn genannt. Auch das hätte durchaus seinen Charme, wo es doch am Bahnhof schon ein Hinweisschild „Zur City“ gibt.
Das Bild von "freundlichen Politikern" war dagegen nicht sehr gefragt, regte aber zur Diskussion und nicht zuletzt zur Heiterkeit an.
Noch eine Bemerkung eines Passanten: „Hier wird man als Bürger jedenfalls gefragt und kann mitentscheiden. Auch wenn es nur im Kleinen ist!“
Jetzt kann man gespannt darauf sein, in welcher Form die Graffiti- Künstler in einem gemeinsamen Projekt mit den Jugendlichen die Ideen umsetzen oder in ihr Konzept einarbeiten können. Die einhellige Meinung: es soll bunt werden!
Der Bahnhofstunnel war bei den Gesprächen am SPD-Stand natürlich nicht das einzige Thema: Wünsche nach Behinderten-Parkplätzen, verkehrssichernden Maßnahmen an neuralgischen Punkten, ehrenamtliche Betreuung von Spielplätzen und vieles mehr wurde zum Nachdenken angetragen.
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